Header News

Bosal richtet den Blick schon heute in die Zukunft

Für die Bosal-Gruppe beginnt die Zukunft schon heute. Das fortschrittliche Forschungsprogramm arbeitet bereits jetzt an den Hightech-Konzepten und -Produkten, die die Kunden in fünf bis zehn Jahren fordern werden. Bosal befasst sich mit einer breiten Palette von Projekten – von hocheffizienten Abgassystemen in Leichtbauweise bis hin zu Wärmetauschern für industrielle KWK-Anlagen und Heizkessel in Privathaushalten – um sicherzustellen, dass das Unternehmen über das grundlegende Know-how verfügt, das in einer sich ändernden Welt erforderlich ist.

Dr. Jean-Paul Janssens, Leiter für fortschrittliche Forschungen bei Bosal, erklärte: „Wir sind davon überzeugt, dass es nützlich, wenn nicht unerlässlich ist, diese fortschrittliche Forschung in unsere Forschung und Entwicklung und unsere Produktentwicklungsaktivitäten einzubinden. Die Anforderungen für Effizienzverbesserungen in der Automobilindustrie werden weiterhin eine Herausforderung darstellen. Wir müssen bei der Entwicklung wichtiger Lösungen eine Vorreiterrolle spielen.”

Da die globalen Bestrebungen, die CO2-Emissionen zu senken, weiterhin die Trends in der Automobilbranche bestimmen, arbeitet Bosal daran, das Gewicht zu verringern, die Effizienz konventioneller Systeme zu erhöhen und neue Konzepte beim Umgang mit Gasströmen mit hoher Temperatur einzuführen.

Dr. Janssens fügte hinzu: „Im vergangenen Jahrzehnt wurden die in Abgassystemen verwendeten Materialstärken durchschnittlich von 1,5 mm auf 0,9 mm gesenkt, obwohl höheren Verbrennungstemperaturen Rechnung getragen werden musste. Mit Blick auf die Zukunft ist es wahrscheinlich, dass Benzin für den Betrieb von kleineren Motoren eingesetzt wird, während Diesel bei Motoren mit mehr als 2.000 cc vorherrschen wird.“

Um Emissionskontrollen zu verbessern und den gesamten Abgasausstoß zu verringern, sind komplexere Systeme am „Hot End“ der Abgasanlage mit integrierten Katalysatoren oder Dieselrußpartikelfiltern erforderlich, die wiederum das am „Cold End“ erforderliche Auspufftopfvolumen reduzieren. Angesichts der zunehmenden Zahl von Hybridsystemen, die auf den Markt kommen, wird es wahrscheinlich auch eine steigende Nachfrage nach Wärmetauschern in Abgasleitungen geben.

„Bei Bosal reagieren wir auf Markttrends, indem wir unsere Arbeit ausweiten, um die Möglichkeiten von Materialien und Herstellungssystemen zu erforschen, zu verstehen und zu nutzen und so Produkte zu schaffen, die bei erhöhten Temperaturen funktionieren und die Kundenbedürfnisse erfüllen”, erklärte Dr. Janssens.

Diese Arbeit beinhaltet die Entwicklung von einzigartigen Testeinrichtungen, um dem Unternehmen dabei zu helfen, das Verhalten von hochfestem Edelstahl bei erhöhten Temperaturen zu bestimmen. Beispielsweise hat Bosal das Oxidations- und Chromverdampfungsverhalten von Edelstählen bei hoher Temperatur untersucht und die Bedingungen in oxidkeramischen Hochtemperaturbrennstoffzellen nachgebildet.

Das Unternehmen untersucht zudem Form- und Verbindungstechniken für verschiedene Materialien unter den Gesichtspunkten der einfachen Herstellung und der Widerstandsfähigkeit unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen hinsichtlich Temperatur, Druck und Vibration. Diese Arbeit führt direkt zu innovativen Produkten für Märkte außerhalb der Automobilbranche. So wird beispielsweise das Know-how des Unternehmens bei Edelstahl zur Herstellung von Wärmetauschern für eine neue Palette von langlebigen Brennwertkesseln bei Zentralheizungen in Privathaushalten eingesetzt.

Bosal hat außerdem 100kW-Rekuperatoren für KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) produziert, die Oberflächendichten von mehr als 1,2 m2 / Liter und eine Effektivität von mehr als 90 Prozent mit geringem Gegendruck (weniger als 22 mbar) bei einer Betriebstemperatur von 700ºC bieten. Dieses Know-how zeigt sich auch bei Mikroturbinensystemen in „Machbarkeitsnachweisen”, die dabei helfen, die Technologien vor ihrem Einsatz in der Automobilbranche zu erproben.

Darüber hinaus wird an Konzepten für innovative Elemente für Stirlingmotoren und Brennstoffzellen gearbeitet, wie einem 10kW-„Balance of Plant”-Vielstoffmotor für ein Brennstoffzellen-Hilfstriebwerk (APU), der in Zusammenarbeit mit einem globalen Stromunternehmen entwickelt wird, was zu elektrischen Leistungen von mehr als 60 Prozent in einem sehr kompakten Paket führt.