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Die GAZ-Gruppe und Bosal bilden Joint Venture

Die GAZ-Gruppe und Bosal, einer der führenden internationalen Hersteller von Abgassystemen, haben eine Vereinbarung über die Gründung eines Joint Ventures im Gorkier Automobilwerk (GAZ) unterzeichnet.

Die Produktion von Abgassystemen (Schalldämpfer & Rohre, Katalysatoren) wird im vierten Quartal 2011 aufgenommen werden. Zunächst wird das Joint Venture Komponenten gemäß Abgasnorm Euro 3 produzieren und ab 2012 werden die Komponenten die Abgasnorm Euro 4 erfüllen.

Anfangs wird die jährliche Fertigungskapazität des Werks für Abgasanlagen bei 350.000 Unterbaugruppen liegen, mit denen 120.000 Fahrzeuge ausgerüstet werden. Zu den Abnehmern werden GAZ sowie externe Firmen gehören. Es ist geplant, die Produkte des Joint Ventures für die Aufrüstung des leichten Nutzfahrzeugs GAZelle-BUSINESS auf Euro-4-Niveau und zur Auftragsfertigung ausländischer Markenfahrzeuge bei GAZ zu liefern. Die Parteien gehen davon aus, dass das Joint Venture auch andere OEM-Plattformen, die in Russland produziert werden, beliefern wird.

Aad Goudriaan, Präsident & CEO von Bosal, erklärte: „Ich freue mich, bekannt zu geben, dass GAZ mit seinen umfassenden Fertigungsmöglichkeiten und Fähigkeiten unser Partner in Russland geworden ist. Unser Unternehmen ist seit mehr als 10 Jahren auf dem russischen Markt aktiv, wo wir bereits über zwei Produktionsstätten und ein Vertriebsnetz verfügen. Die Zusammenarbeit mit GAZ wird es uns ermöglichen, unsere Fertigungsmöglichkeiten weiter auszubauen und russische und ausländische Fahrzeuge mit High-Tech-Produkten auszustatten. Die bestehenden Kapazitäten von GAZ werden es uns erlauben, innerhalb kurzer Zeit eine moderne Produktionsanlage zu errichten und unseren Kunden wettbewerbsfähige Qualitätsprodukte anzubieten.“

Bo Andersson, Präsident der GAZ Group, erklärte: „Die Zusammenarbeit mit Bosal wird es uns ermöglichen, die Fertigungskapazitäten der GAZ-Produktionsstätte für Automobilteile zu verbessern und unsere Produkte mit modernen Abgassystemen auszustatten. Die Umsetzung des Projekts wird einen wichtigen Schritt darstellen, um führende internationale Hersteller anzulocken, damit diese High-Tech-Automobilteile in der Region Nischni Nowgorod lokalisieren, und um die Ansiedlung der Automobilbranche in der Region weiter zu auszubauen.“